Hyperhidrose

Allgemeine Informationen und Behandlungsansätze

Übermäßiges Schwitzen erfolgreich behandeln mit Botox

In Deutschland leiden circa zwei Prozent der Bevölkerung unter einer übermäßigen Schweißbildung, die weit über das Maß der zur Regulation der Körpertemperatur benötigten Menge hinausgeht. Ihr Körper produziert unabhängig von Jahres-, Tages- und Nachtzeit oder Temperatur unkontrollierbar und übermäßig viel Schweiß. Das kann bei Handfeuchte soweit führen, dass die Betroffenen in der Funktion ihrer Hände stark eingeschränkt sind.

Betroffen sind Männer und Frauen zu gleichen Teilen. Neuesten Studien zu Folge schwitzen Männer, bedingt durch eine größere Anzahl an Haartalgdrüsen und Schweißdrüsen, jedoch generell stärker. Übermäßiges Schwitzen kann aber auch genetisch bedingt sein. Kinder von an Hyperhidrose erkrankten Eltern sind zu ca. 30 Prozent stärker gefährdet als Kinder gesunder Eltern.

Die lokale Hyperhidrose ist meist auf eine Überaktivität der jeweiligen Schweißdrüsen zurückzuführen - überwiegend an den Handflächen, den Fußsohlen, in den Achselhöhlen und am Kopf (Stirn). Einzige Ausnahme stellt bisher das Frey-Syndrom dar. Aufgrund der Fehlfunktion des Ohr-Schläfen-Nervs leiden die Betroffenen unter Schweißabsonderungen im Kopf-Hals-Bereich, die durch gustatorische Reize wie Kauen, Beißen und Schmecken hervorgerufen werden. Man spricht deshalb vom gustatorischen Schwitzen.

Die gesteigerte, den ganzen Körper betreffende Hyperhidrose kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B.:
  • Fieber
  • Fehlfunktionen im Hormonhaushalt oder anderer Organe
  • niedrige Blutzuckerwerten bspw. bei Diabetespatienten
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente
  • Übergewicht
  • Kreislaufstörungen
  • psychische Probleme
Die generalisierte Hyperhidrose ist im Prinzip immer das Symptom verschiedener körperlicher Missstände. Sie kann aber auch selber zur Ursache heftiger Probleme werden, nämlich dann, wenn die Betroffenen freiwillig aus einem Schamgefühl heraus die Isolation suchen oder von der Gesellschaft als übelriechend wahrgenommen und deshalb ausgegrenzt werden. Dies gilt ganz besonders Personen, die unter einer Sonderform der Hyperhidrose, der Bromhidrose leiden. Diese äußert sich durch stark übelriechenden Schweiß. Der muffige, ranzige oder säuerliche Geruch ist für die Betroffenen eine extreme Belastung mit den bereits angesprochenen Folgen.

Die Hyperhidrose kann Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Dazu gehören:
  • Zwergflechte (oberflächliche Hautentzündung der Körpereinfaltungen, der Achseln sowie der Leistengegend)
  • Kleienflechte (juckender Hautauschlag mit Schuppenbildung am Rumpf und selten im Gesicht)
  • Verhornungsstörungen
  • Hornhautaufweichungen
  • Bakterielle Zersetzung der äußeren Hautschicht bis hin zur Lederhaut
  • Fußpilz
Es gibt verschiedene Behandlungsansätze. Wir bieten den Betroffenen eine Behandlung mit Botulinumtoxin an, eine Therapieform, die sich als besonders wirksam erwiesen hat.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, mit denen Ihr behandelnder Arzt den Schweregrad einer Hyperhidrose bestimmen kann.



 Infos anfordern 

 Beratungstermin 

Kostenlose Hotline:
06221-5886844




Seitenanfang

Seitenanfang

  Laserzentrum Heidelberg Brückenkkopfstr. 1/269120 Heidelberg Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Inhalt  
  © 2003-2007  tel 06221 5886844fax 06221 5886845mail info@laserzentrum-heidelberg.de