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Damenbart Haarwuchshemmer
Frauen, denen ein Damenbart wächst, leiden meist sehr darunter. Er stellt für viele mehr als ein kosmetisches Problem dar. Oft ist es eine starke psychische Belastung, der diese Frauen ausgesetzt sind. Sie fühlen sich weniger attraktiv als andere Frauen, haben das Gefühl, sie würden von Männern weniger begehrt oder sogar schräg angeschaut.
Es gibt verschiedene Ursachen für einen Damenbart.
- Hormonstörungen
- Medikamente
- Genetische Veranlagung
- Erkrankung
Bei einer Hormonstörung bildet sich der Damenbart oft durch die vermehrte Ausschüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron. Konstanter psychischer Stress oder ein Angstsyndrom können Auslöser sein. Auch in den Wechseljahren ist oft ein vermehrter Haarwuchs zu beobachten. Neben der übermäßigen Ausschüttung von Testosteron kann die Ursache für einen Damenbart allerdings auch eine Fehlfunktion der Eierstöcke sein. Mit Hilfe eines Bluttests beim Arzt können die Ursachen für das starke Wachstum gefunden werden.
Rasieren: Das ist schmerzfrei und entgegen vieler Gerüchte wächst der Damenbart dadurch nicht schneller nach. Nachteile gibt es dennoch. Die Haare wachsen weiter und durch das Rasieren können sie härter und dicker werden, so dass der Bart noch deutlicher sichtbar ist.
Cremes: Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen einer Creme, die das Wachstum des Damenbarts einfach nur verlangsamt, und einer Enthaarungscreme. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Enthaarungscremes nicht für das Gesicht gedacht sind und die empfindliche Gesichtshaut stark reizen können. Am besten testet man das Produkt zuvor an der Armbeuge. Nach etwa zehn Tagen wachsen die Haare nach.
Blondieren: Der Damenbart wird nicht entfernt sondern aufgehellt, da helle Haare weniger gut sichtbar sind als die dunklen Haare. Auch hier gilt es zu beachten, dass Hautreizungen der empfindlichen Gesichtshaut auftreten können. Außerdem muss in regelmäßigen Abständen nachgefärbt werden.
Zupfen: Das ist wohl die häufigste Variante, die Frauen mit einem Damenbart anwenden. Dennoch ist es eine zeitaufwendige und vor allem schmerzhafte Behandlung. Die Haare kommen nach ca. zwei bis drei Wochen wieder. Es kann außerdem sein, dass sich die Hautdecke verfestigt, so dass die nachwachsenden Haare nicht mehr durch die Haut kommen. Dadurch können Entzündungen und Verwachsungen entstehen.
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